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Traditionelle, fernöstliche Kampfkunst in Sankt Augustin

Das Shotokan Karate Dojo Yujo e.V. wurde im Jahr 2006 gegründet.

Unser Dojo ist der einzige Karate-Verein der Stadt Sankt Augustin, der die traditionelle, fernöstliche Kampfkunst im ursprünglichen Stil anbietet. Wir zählen heute ca. 80 Mitgliedern, darunter 35 Kinder und Jugendliche.

Anfänger und Wiedereinsteiger sind herzlich eingeladen am Training teilzunehmen. Details bitte auf dem Trainingsplan beachten, Montags und Samstags für Kinder, Montags und Freitags für Erwachsene und Donnerstags für Senioren . Es bedarf keiner Anmeldung vorab. Lockere Sportbekleidung ist für's Erste ausreichend.
Die Oberstufe trainiert Dienstags, Freitags und Samstags, auch hier bitte die Zeiten im Einzelnen beachten. Falls dennoch Fragen auftauchen sollten, sind wir gerne für Sie da unter: 0152 51 44 38 02.

Unsere Trainingszeiten finden Sie im Register „Training > Trainigszeiten“, Sie können sich aber auch eine PDF Datei mit den Trainingszeiten downloaden!   Trainingszeiten als PDF DATEI hier klicken…


Zur Zeit müssen wir die Teilnahme am Training protokollieren, hierfür nutzen wir ab sofort das Anmeldesystem unserer befreundeten Karate-Schule-Troisdorf.de.

Dort gibt es einen Wochen Trainingsplan mit allen Zeiten von beiden Karate Vereinen. Dies macht es uns einfacher die Teilnahme zu Protokolieren. Für jeden Wochetag gibt es ein eigenes Formular, schaut es euch mal an. Bei Fragen dazu habt, könnt Ihr mit Colette Weiher oder Andreas sprechen.

Hier geht es zum Wochenplan... (hier klicken)



 Besonderheiten in der Corona-Pandemie:

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Mitteilung des StadtSportVerbandes an alle Sportvereine - HIER KLICKEN... 

Aktuelle FAQ zur Corona-Pandemie und Quarantäne des Landes NRW – HIER KLICKEN...


Leitsätze des Shotokan Karate-Do

Dôjo Kun sind die Regeln eines Budokas (Karateka, Judoka, etc.), die sich sowohl auf das Verhalten innerhalb als auch außerhalb des Dôjo beziehen. Sie sind der Auftrag, den Weg (Do) nicht nur zu verstehen, sondern auch zu leben. Es sind Leitsätze, die die gesamte geistige Entwicklung eines Budokas auf seinem Weg (Do) bestimmen. In einer Zeit, in der immer mehr die Ellenbogen eingesetzt werden und oftmals keine Rücksicht auf andere genommen wird, sind die Dôjo Kun wichtiger denn je.

Die 20 Regeln des Funakoshi Gichin Funakoshi Gichin

hat zu seinen Lebzeiten die Etikette des Shotokan Karate-Do in 20 Leitsätzen verfasst. Jedem Karateka sollten diese Leitsätze bekannt sein. Die Meister sind für ihre Verbreitung und Bewahrung verantwortlich.

  • „Vergiss nie: Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt.“
  • „Im Karate macht man nicht die erste Bewegung.“
  • „Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit.“
  • „Erkenne dich selbst zuerst, dann den anderen.“
  • „Intuition ist wichtiger als reine Technik.“
  • „Lerne, deinen Geist zu kontrollieren und befreie ihn erst danach.“
  • „Unglück geschieht immer durch Unachtsamkeit.“
  • „Glaube nicht, dass Karate nur im Dôjô stattfindet.“
  • „Karate üben heißt, ein Leben lang zu arbeiten; darin gibt es keine Grenzen.“
  • „Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, dann wirst du Myo (Leben) finden.“
  • „Wahres Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig wärmst.“
  • „Denke nicht ans Gewinnen, doch denke darüber nach, wie du nicht verlierst.“
  • „Verändere deine Verteidigung gegenüber dem Feind.“
  • „Der Kampf entspricht immer deiner Fähigkeit, mit Keyu (unbewacht) und Jitsu (bewacht) umzugehen“
  • „Stelle dir deine Hand und deinen Fuß als Schwert vor.“
  • „Wenn man den Ort verlässt, an dem du zu Hause bist, machst du dir zahlreiche Feinde. Ein solches Verhalten bringt dir Ärger ein.“
  • „Anfänger müssen alle Haltungen ohne eigenes Urteil annehmen, um danach einen natürlichen Zustand des Verstehens zu erreichen.“
  • „Die Kata muss ohne Veränderung korrekt ausgeführt werden, im wirklichen Kampf gilt das Gegenteil.“
  • „Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell – alles in Verbindung mit der richtigen Atmung.“
  • „Erinnere dich und denke immer an Kufu – lebe die Vorschriften jeden Tag.“

Jeder Leitsatz der Dôjo Kun ist so wichtig, dass sie alle mit erstens beginnen. Das soll zum Ausdruck bringen, dass nicht ein Leitsatz wichtiger ist als ein anderer. Neben den von Funakoshi Gichin verfassten Leitsätzen gibt es eine Reihe weiterer, von denen im folgenden einige näher beschrieben werden.

Sei höflich und bescheiden:
Höflichkeit und Bescheidenheit ist im Umgang mit unseren Mitmenschen wichtig. So wie wir in den Wald hineinrufen, so kommt es zu uns zurück. Nicht hiermit gemeint ist Unterwürfigkeit!

Sei geduldig und beherrscht:
Zu dir selbst und deinen Mitmenschen. Bleibe geduldig, wenn dein Weg länger und beschwerlicher ist als angenommen oder wenn deine Mitmenschen deine Erwartungen nicht erfüllen. Ungeduld und Unbeherrschtheit erzeugt negativen Druck und Stress und wir können unsere Aufgaben nicht so gut bewältigen.

Sei gerecht und hilfsbereit:
Es ist schön Menschen zu kennen, die über diese Eigenschaften verfügen. Menschen, die bemüht sind, gerecht zu sein und uns hilfsbereit unter die Arme zu greifen. Dies sind Eigenschaften die wir auch besitzen sollten.

Sei mutig:
Was wäre das Leben ohne Mut? Alle oben aufgeführten positiven Eigenschaften nützen nichts, wenn wir nicht mutig sind. Es gehört zum Beispiel oft viel Mut dazu, sich zu Höflichkeit und Bescheidenheit zu bekennen. Verteidigen wir unseren Freiraum und lassen wir uns nicht von anderen bestimmen und ausnutzen.

Suche die Vervollkommnung deines Charakters:
Versuche nicht nur deinen Körper zu trainieren, sondern begegne deinem Inneren mit derselben Kraft, wie du im Training lernst, äußere Schwierigkeiten zu überwinden. Diese Regel bezieht sich auf das ausgewogene innere Verhältnis des Menschen zu sich selbst. Sie macht deutlich, dass nicht nur das körperliche Training gemeint ist, sondern dass der Übende sich in allen alltäglichen Situationen selbstkritisch betrachtet, um festzustellen, welches die inneren Probleme sind, die einem im Wege stehen. So kann er z.B. erkennen, ob er sich im inneren Gleichgewicht befindet oder ob er voreilig denkt und handelt. Auch Tendenzen zur Überheblichkeit, zum Egoismus, zur Selbstüberschätzung, zur Ungerechtigkeit, zum Selbstmitleid usw. fallen unter diese Regel. Wenn sie nicht behoben werden, verhindern sie unsere Weiterentwicklung.

Sei aufrichtig und zuverlässig:
Pflege gegenseitige Beziehungen auf ehrliche Art und vermeide Handlungen, durch die du in Frage gestellt werden kannst. Stehe zu deiner Verantwortung. Diese Regel bezieht sich auf die Haltung der Menschen gegenüber dem Leben und auf die Bereitschaft zum richtigen Verhältnis zwischen sich und seinen Mitmenschen. Dort, wo Menschen mehr wollen, als sie geben, höhere Ansprüche stellen, als sie bereit sind zu verantworten oder viel versprechen und wenig halten, ziehen sie sich das Missfallen Ihrer Mitmenschen zu. Da keine realistische Selbsteinschätzung vorhanden ist, erlaubt eine solche Haltung auch keinen wahren Wertaustausch mit anderen und deshalb auch keine ehrliche, sondern nur eine oberflächliche Beziehung.

Sei achtsam in deinem Streben:
Überwinde den Egoismus und die Selbstsucht, sei weiniger großzügig im Nehmen und dafür großzügiger im Geben. Dränge dich nicht in den Vordergrund, halte deine Ansprüche gering und bekenne dich zur Verantwortung, zur Hilfe und zur Toleranz.

Wolfgang Haass

Die Ursprünge und die Entwicklung des Karate-Dô sind auf dieser Seite für Sie beschrieben. Sie vermitteln einen ersten Eindruck zur Sportart.

Die Ursprünge des Karate-Dô

Die Wurzeln des Karate liegen in der südlich von Japan gelegenen Insel und gleichnamigen Präfektur Okinawa, dem früheren Inselkönigreich Ryûkyû. Okinawa unterhielt bereits im 14. Jahrhundert Handelskontakte zu Japan, China und Korea. Die Zentren der Insel, Naha, Shuri und Tomair waren nicht nur Umschlagsplatz für Waren sondern boten auch die Möglichkeit der kulturellen Austauschs. Auf diesem Weg gelangten vermutlich erste Eindrücke der chinesischen Kampfkünste nach Japan die sich mit dem einheimischen Te/De zum Tôde/Okinawa-Te weiterentwickelten. Im Inselkönigreich Ryûkyû wurde durch einen Regierungserlasse zweimal der Besitz von Waffen verboten. Diesen Verboten kann ein bedeutender Einfluss auf die Entwicklung des Karate zugeordnet werden.

Entwicklung des Wortes Karate-Dô

Karate-Dô wurde früher meist nur als Karate bezeichnet und auch heute ist diese Bezeichnung noch weit verbreitet. Der Zusatz dô wurde eingeführt um auf den Charakter des Bûdo und die Bedeutung als Lebensweg zu verdeutlichen. Anfänglich wurde Karate-Do auch als Okinawa-Te, Tode oder Te bezeichnet. Die Bezeichnung Karate-Dô ist auf Gichin Funakoshi zurückzuführen. Als Entscheidend für die Wandlung von Tode in Karate-Dô kann betrachtet werden, dass To auch als Kara ausgesprochen werden kann und De die gleiche Bedeutung besitzt wie Te. Aus Tode wurde somit Karate. Die Anfängliche Bedeutung von Kara „China“ wurde später durch die Bedeutung „leer“ ersetzt. Einerseits sollte aufgrund des Japanischen Nationalismus die Verbindung zu China vermieden werden und andererseits philosophische Charakter der Silbe „leer“ unter Bezugnahme auf den Aspekt der Waffenlosigkeit verstärkt werden.

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